Hans Holbein d.Ä., Graue Passion, »Gefangennahme Christi (Detail)«, zwischen 1494 und 1500, ölhaltige Mischtechnik auf Fichtenholz
Hans Holbein d.Ä., Graue Passion, »Christus vor Pilatus (Detail)«, zwischen 1494 und 1500, ölhaltige Mischtechnik auf Fichtenholz
Hans Holbein d.Ä., Graue Passion, »Kreuzabnahme Christi«, zwischen 1494 und 1500, ölhaltige Mischtechnik auf Fichtenholz
Die »Graue Passion« gilt als ein Hauptwerk von Hans Holbein d. Ä. und als eine der ungewöhnlichsten Passionsfolgen der altdeutschen Kunst. Schon der Name des um 1495 entstandenen Zyklus weist auf die farbliche Gestaltung der Bildfolge hin. Ihm kommt innerhalb der europäischen Malerei eine einzigartige Stellung zu. Die künstlerische Herkunft und Wirkung der »Grauen Passion« wird in der großen Landesausstellung durch eine exemplarische Werkauswahl der Vorgänger und Zeitgenossen Holbeins sichtbar werden. Der 1465 in Augsburg geborene Künstler zählt neben Martin Schongauer und Albrecht Dürer zu den bedeutendsten deutschen Malern seiner Zeit. Mit seiner Kunst steht Hans Holbein d. Ä. zwischen den Schulen und zwischen den Zeiten, am Übergang von der Spätgotik zur Renaissance. Eine eingehende Dokumentation wird den Besuchern Einblicke in die aufwändigen Restaurierungsarbeiten geben, die im Vorfeld der Ausstellung an den zwölf Bildtafeln vorgenommen werden.
http://www.staatsgalerie-stuttgart.de/ausstellung/vorabinfo.php | © Staatsgalerie Stuttgart